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Donnerstag, 23. Juni 2011

Ministerkonferenz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) - Deutschland kneift beim Thema Sicherheit

Deutsches Know-how und die deutsche Sicherheitsphilosophie in der Kerntechnik gelten weltweit immer noch als führend. Was läge näher, als den deutschen Sachverstand auch international zur Steigerung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen einzubringen? Freiwillig wird eine Vorreiterrolle aufgegeben, um sich zu hundert Prozent der ungewissen Zukunft erneuerbarer Energien zu verschreiben. Der Rückzug aus der Kerntechnologie wird auch Folgen für die Forschungsentwicklung haben, so dass Deutschland in allen Fällen, in denen es um das Abwägen richtiger Energiekonzeptionen geht, keine Rolle spielen wird. Solaranlagen und Windkrafträder können alle Länder der Welt selbst bauen, dazu braucht man Deutsches Know How in Zukunft nicht.

IAEA kritisiert Japans nukleare Informationsweitergabe

Die Daily News (Japan Broadcasting Corporation) berichten heute (auf englisch) von der Tagung der Internationalen Atomenergie-Organisation, die gegenwärtig in Wien stattfindet:
Die Teilnehmer hätten einen internationalen Informationsaustausch im Falle eines nuklearen Notfalls vereinbart. Das Ministertreffen am Mittwoch diente dazu, die Stellungnahme Japans zu dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi im März zu bewerten.

Dienstag, 21. Juni 2011

Arnie Gundersen - Nebraska Nuclear Plant: Emergency Level 4 & schlimmer - 14. Juni 2011 (1of3)

Wenn Ihnen dieser Video-Beitrag von Arnold Gundersen glaubwürdig erscheint, sollten Sie unbedingt diesen Artikel dazu lesen: Nuclear Energy: Arnie Gundersen Going International

Bedroht Hochwasser in Nebraska Atomkraftwerke?

Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit Atomkraftwerken sind für Atomkraftgegner keine Sicherheitsmaßnahmen, sondern Beweise ihrer fehlenden Sicherheit. Sie machen Politik mit der Sorge um die Sicherheit und nicht mit der Lösung eines Sicherheitproblems. Dies zeigt folgendes Beispiel:

Donnerstag, 16. Juni 2011

IAEA beruft Ministerkonferenz über die nukleare Sicherheit

Die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) wird vom 20. bis 24. Juni auf einer Fünf-Tage-Ministerkonferenz über Fragen im Zusammenhang mit der Verbesserung der nuklearen Sicherheit in der ganzen Welt diskutieren. Das Programm der Konferenz kann heruntergeladen werden.

Dienstag, 24. Mai 2011

Schwachstellen deutscher AKW

Nicht die Kernenergie bringt die Kerntechnologie in Verruf, sondern das absurde Spektakel, das sich eine Schar von Politikern erlaubt, die die Frage der Sicherheit und ihrer Kontrollpflicht nach dem Politbarometer richtet!

Störfälle

Frech gefragt: Gibt es einen Industriezweig, der ähnlich nachvollziehbare Fehlermeldungen für sicherheitsrelevante Ereignisse wie die Atomkraftwerke liefert?

Sonntag, 15. Mai 2011

AKW Grafenrheinfeld: Riss im Rohr

Die Mainpost meldete am 12. Mai, dass der Leiter des AKW Grafenrheinfeld einen Riss im Rohrstutzen im Primärkreislauf bekanntgegeben hat. (in: Mainpost, 12.05.11)
Der Bayerische Rundfunk hatte am 16.02.11 bereits darüber berichtet: BR, Risse im Rohr und im Vertrauen?
Ich weiß nicht, wie lange der Riss dort schon vorhanden war, ob und warum niemand darauf bestanden hat, das Rohrstück auszuwechseln. Die Informationen fließen spärlich. Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, ob Informationen bewusst zurück gehalten werden oder ob Gleichgültigkeit oder Wissensmangel der Grund dafür sind. Es liegt auch nicht am "Kapitalismus"; denn der wechselt keine Rohre aus. Ich finde es  richtig, dass die Bürger Rechenschaft von den Betreibern einfordern und hartnäckig bleiben, so lange bis die Fehler beseitigt sind.  
Wenn aber jemand aus diesem Vorfall schließt, dass AKW viel zu gefährlich sind und abgeschaltet werden müssen, weil sie nicht beherrschbar seien und Menschen eben Fehler machten, dann frage ich mich, warum mann dann nicht fordert, die Kohle- und Gasförderung komplett einzustellen?
Mit jedem Barrel Öl und jedem Kubikmeter Gas werden große Mengen radioaktiver Abfälle an die Oberfläche gepumpt. Schlämme, Abwässer und Ablagerungen sind mit Radium 226, Polonium 210 und anderen gefährlichen Stoffen versetzt. Allein in Deutschland werden auf diese Weise 700 bis 1700 Tonnen hoch giftiger, radioaktiver Müll jährlich produziert und verschwinden unkontrolliert und ungekennzeichnet auf irgendwelchen Deponien.
Bitte weiterlesen: Radioaktive Abfälle aus der Gasindustrie.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Haftpflichtversicherung für AKW. Und für Windkraftanlagen?

Mit einer Unterschriftenaktion will ausgestrahlt.de erreichen, dass Bundesregierung und Bundestag für alle Atomkraftwerke eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden vorschreiben. Findet sich keine Versicherung, die bereit ist, diese Schäden abzudecken, müssen die AKW sofort stillgelegt werden." Die Organisatoren dieser Kampagne wissen natürlich: "Keine Versicherung ist bereit, die enorm risikobehafteten AKW vernünftig zu versichern."

Die Forderung nach einer verbindlichen Betriebshaftpflichtversicherung für alle AKW klingt überzeugend, ist aber unredlich. Es soll die Notwendigkeit zum endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie begründen, denn: "Müssten die Atomkonzerne das Risiko versichern, wäre Atomstrom vielfach teurer als heute und damit völlig unrentabel."

Aber die Allgemeinheit wird auch nicht auf den Kosten sitzen bleiben wollen, die durch Schäden an Winkraftanlagen oder durch sie entstehen. Windräder sind keine Spielzeuge und müssen ebenfalls versichert werden. Aber damit bekommen die Betreiber in Zukunft wohl große Probleme: "Wegen der Vielzahl von Schäden an Windkraftanlagen rücken die Grenzen der Versicherbarkeit in Sichtweite." (Quelle: VDI nachrichten, 6.5.11)

>>> bitte weiterlesen:

Dienstag, 3. Mai 2011

Kontrolle

Die Frage der Sichherheit von AKW ist nach Auffassung von Heinz Smital, dem Greenpeace-Atomexperten, eine Angelegenheit der Energiekonzerne selbst: Die mittelbayerische schreibt:
Aus Sicht von Greenpeace sei die Forschung über Reaktorsicherheit keine staatliche Aufgabe, sagte Smital. "Ein Fahrzeughersteller muss auch das komplette Gerät entwickeln und kann nicht den Staat Crash-Test, Airbag und ABS bezahlen lassen."
Soll das etwa auch für staatliche Kontrollfunktion in der Lebensmittelindustrie oder in anderen Industriezweigen gelten? Wenn die Lebensmitelindustrie kein Gammelfleisch feststellt, gibt es keins? Wenn Aspartam in unsere Nahrung gemischt wird und die Lebensmittelindustrie keine Einwände dagegen hat, gibt es keinen Krebs?

Liefert Smital hier eine Rechtfertigung für Parteien, sich aus der Verantwortung für unsere Gesundheit herausstehlen wollen? Möglicherweise. Denn dieses Argument könnte einer der Gründe für die von u.a. den Grünen überaus emotional geführte Diskussion über das Restrisiko der Kernenergie sein und auch ein Grund dafür, dass alle Bundesparteien auf den Kurs von Greenpeace einschwenken. Es ist zu prüfen, ob die Zahlen, mit denen Greenpeace die Risiken benennt, sauber belegt sind. In der Frage der KiKK-Studie und der Kinderleukämie ist dies jedenfalls nicht der Fall!